My AWO 425 T

AWO 425T Militärmaschine

Die AWO 425 war ein in der DDR gebautes Motorrad mit Viertaktmotor in zwei Modellversionen. Das Motorrad wurde in den Awtowelo bzw. späteren
IFA-Betrieb Simson im thüringischen Suhl gefertigt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde mehrere Betriebe der früheren Waffen und Fahrzeugproduktion im sowjetisch besetzten Teil Deutschlands in eine SAG
(Sowjetische Aktiengesellschaft) mit Namen „Awtowelo“ umgewandelt.

Diese hatten die Aufgabe, Reparationsleistungen zu erfüllen. Erst nach Freigabe der Selbstverwaltung firmierte der AWO-Hersteller ab 1957[1] als VEB Fahrzeug- und Gerätewerk „Simson“ Suhl.

 

My AWO 425T Baujahr 1954

 

Umbau auf Bobber

1948 erteilte die sowjetische Hauptverwaltung den Auftrag zur Entwicklung eines Motorrades mit Einzylinder-Viertakt-Motor, 12 PS, etwa 100 km/h Höchstgeschwindigkeit und etwa 3 l/100 km Kraftstoffverbrauch.

Im Juli 1949 wurde das erste Funktionsmuster und zum 1. Mai 1950 eine erste Nullserie von 25 Motorrädern fertiggestellt. Ab September 1950 lief die Serienproduktion an.

Maßgebliche Konstrukteure der AWO 425 sind Ewald Dähn, Helmut Pitz und Michael Heise. Die „4“ in der Modellbezeichnung steht für den Viertaktmotor, die „25“ für 250 cm³ Hubraum. Aufgrund von Motorleistung und Stabilität der Rahmen sind die Motorräder seitenwagentauglich.

Nach der AWO 425 T, welche sich technisch an die BMW R 23 anlehnte, wurde mit der AWO 425 S ein sportliches Modell komplett neu entwickelt.